Kentia-Palme vermehren – diese Methoden gibt es

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Die Kentia-Palme lässt sich z.B. durch Teilung vermehren

Die Kentia-Palme gehört zu den häufigsten Zimmerpflanzen, denn sie ist sehr robust. Daher wird sie auch gerne vermehrt, was jedoch einiges an Geduld erfordert. Es gibt jedoch einige Methoden, die eine hohe Erfolgsquote haben.

Vermehrung über Samen

Palmen lassen sich über Samen vermehren, was jedoch voraussetzt, dass die Palme blüht, bestäubt wird und die Frucht ausreift. Dies ist bei Zimmerpflanzen jedoch eher selten der Fall. Maximal Hobbyzüchter können der Palme den idealen Standort bieten, damit sie überhaupt eine Blüte ausbildet.

Wer jedoch an Samen von der Kentia-Palme gelangt, kann selbst versuchen, die Pflanzen zu vermehren. Dabei ist jedoch Geduld unerlässlich, denn die Keimung kann bis zu einem Jahr dauern. Geeignet als Substrat ist handelsübliche Anzuchterde, die jedoch während der gesamten Keimphase konstant feucht gehalten werden muss.

In der Pflege sind die Keimlinge bzw. Jungpflanzen eher aufwendig, denn die Kentia-Palme ist anfällig für Schädlinge. Daher überlebt oft nur ein kleiner Teil der Jungpflanzen.

Vermehrung durch Seitensprosse

Die Kentia-Palme bildet gelegentlich Seitensprosse aus. Diese lassen sich besonders einfach entdecken, wenn Sie die Palme umtopfen. Trennen Sie die Seitensprosse bereits früh von der Mutterpflanze ab, können sich diese gut entwickeln.

Zudem dauert es länger, bis Sie die Mutterpflanze das nächste Mal umtopfen müssen. Obwohl die Kentia-Palme eher langsam wächst, kann sie unter guten Bedingungen dennoch Seitensprosse ausbilden, wodurch ihr auch der Topf im Durchmesser rasch zu klein werden kann.

Vermehrung durch Teilung

Ähnlich wie bei der Vermehrung über Seitensprosse ist auch die Teilung der Pflanzen. Dies kann sowohl bei neu gekauften Palmen gemacht werden als auch bei älteren Pflanzen mit einem großen Durchmesser. Der Vorteil ist, dass die Seitentriebe bereits voll ausgebildet sind und Sie dadurch bereits erwachsene Palmen haben.

Die Teilung ist jedoch oft mit einiges an Schaden an beiden Pflanzen verbunden. Daher sollten Sie wirklich nur Pflanzen teilen, die bereits einen großen Durchmesser haben. Bei der Teilung kann es passieren, dass Sie einiges an Kraft aufwenden müssen, um einen dichten Wurzelballen zu teilen. Gelegentlich kann es sein, dass Sie ihn auch durchschneiden müssen. Vertrocknete Blätter und Triebe schneiden Sie später bodennahe ab.