Orangenbäume richtig umtopfen

orangenbaum-umtopfen
Orangenbaum regelmäßig umtopfen.

Orangenbäume werden in unseren Breitenkreisen überwiegend in Töpfen kultiviert. Da sie vor allem in den ersten Jahren über ein besonders schnelles Wachstum verfügen, müssen die Bäume regelmäßig in ein größeres Gefäß umgetopft werden. Dies ist besonders wichtig für das weitere Gedeihen des Orangenbaumes.

Der richtige Zeitpunkt für das Umtopfen

Ein Umtopfen des Orangenbaumes ist spätestens dann fällig, wenn bereits die ersten Wurzelspitzen aus dem alten Gefäß ragen. Topfen Sie den Orangenbaum zum Ende der Winterpause bzw. zu Beginn der Vegetationsperiode im Frühjahr um. In dieser Zeit beginnen auch die Wurzeln wieder zu wachsen und können sich so schnell in die nee Umgebung einfügen.

Die Häufigkeit des Umtopfens richtet sich insbesondere nach dem Wachstum des Baumes. Doch auch das Alter des Orangenbaumes gibt eine Hilfe zur Orientierung. So sollten

  • Jungpflanzen, die sich noch in der Wachstumsphase befinden, einmal jährlich umgetopft werden,
  • während ein Umsetzen bei älteren und ausgewachsenen Bäumen etwa alle zwei bis drei Jahre ausreichend ist.

Die Vorbereitungen

Heben Sie den Orangenbaum aus seinem alten Topf und entfernen Sie die anhaftende Erde zwischen den Wurzeln. Entfernen Sie etwaige vertrocknete oder beschädigte Wurzeln und kontrollieren Sie den Baum auf Schädlinge.

Das neue Gefäß

Das neue Pflanzgefäß sollte der Größe des Wurzelballens angepasst sein und diesem ausreichend Platz zum weiteren Wachstum zur Verfügung stellen. Gehen Sie etwa von einem neuen Gefäß aus, welches etwa ein Drittel größer ist als das alte.

Das geeignete Substrat

Befüllen Sie den neuen Topf mit einer Schicht Blähton, Tonscherben oder Kies zur Herstellung einer guten Drainage. Befüllen Sie den Topf sodann mit neuem lockerem Substrat. Vermischen Sie dieses mit etwas Dünger, um den Orangenbaum von Anfang an mit ausreichend Nährstoffen zu versorgen.

Die Pflege nach dem Umtopfen

Direkt nach dem Umtopfen ist ein ausreichendes Bewässern besonders wichtig. Hierdurch wird zugleich der zugegebene Dünger gut verteilt und die Wurzeln mit Nährstoffen versorgt. Jüngere Orangenbäume sollten Sie eventuell mit eine Stützstab versehen, da sie in der Anfangszeit noch etwas lockerer im Topf stehen.

Schräge Lagen ausgleichen

Sollte Ihr Orangenbaum eine leicht schräge Ausrichtung aufweisen, setzen Sie diesen mit schrägem Wurzelballen in den neuen Topf ein. So können Sie die oberirdischen Pflanzenteile und die Krone wieder neu ausrichten.