So pflanzt man Sommerastern

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Sommerastern sind einjährige Pflanzen.

Die einjährigen Sommerastern stammen ursprünglich aus China, sind aber mit den allgemein bekannten Astern verwandt. Die großblumigen Sterne leuchten den ganzen Sommer über im Garten und auf der Terrasse. Wer sie liebt, sät sie in jedem Frühling neu aus.

Sommerastern säen und pflanzen

Den selber gesammelten oder gekauften Samen kann man bereits im zeitigen Frühjahr, etwa im März/April, in Anzuchtschalen auf der Fensterbank vorziehen. Die Keimtemperatur beträgt 11 bis 14 Grad, die Keimdauer etwa 7 bis 14 Tage. Sobald die Keimlinge ihre ersten Laubblätter entwickelt haben, können sie in einzelne Töpfe pikiert werden. Ab Mitte Mai können die Jungpflanzen ins Beet gesetzt werden. Der Abstand zwischen zwei Pflanzen sollte ca. 20 bis 30 cm betragen. So können sich die Astern gut ausbreiten und die Gefahr der Übertragung von Mehltau wird minimiert.

Ebenfalls ab Mitte Mai können die Samen direkt ins Freiland gesät werden. Der Boden sollte unkrautfrei und aufgelockert sein, seine Beschaffenheit nährstoffreich und humos. Es werden immer zwei bis drei Samen in ein ca. 1 cm tiefes Pflanzloch gesät, der Pflanzbereich wird vorsichtig angegossen und stets feucht gehalten. Haben sich die Keimlinge nach einiger Zeit gut entwickelt, können sie an einem idealen Standort eingepflanzt werden.

Der ideale Standort für Sommerastern

Die Jungpflanzen sollen sich bis zum Sommer zu kräftigen Stauden entwickeln. Der richtige Standort und eine gute Bodenbeschaffenheit sind die Voraussetzung. Folgende Bedingungen sind zu erfüllen:

  • sonniger Standort (im Halbschatten gibt es weniger Blüten)
  • der Standort liegt windgeschützt, ist aber luftig
  • humoser Boden, eventuell mit Kompost angereichert
  • locker und nährstoffreich
  • sandig-lehmig, aber gut durchlässig
  • stets frisches und feuchtes Substrat
  • keine Staunässe

Die Pflege der Sommerastern

Damit sich eine reiche Blüte entwickelt, müssen die Pflanzen regelmäßig (besonders bei Trockenheit) gegossen werden. Staunässe sollte man in jedem Fall vermeiden. Zeigen sich die ersten Knospen, wird dem Gießwasser ein Flüssigdünger für neue Kräfte zugegeben. Ist die Sommeraster voll erblüht, sollten die verblühten Sternchen immer ausgeschnitten werden. So wird die Blühfreudigkeit angeregt. Wird die Staude sehr hoch, kann eine Stütze sie vor dem Umfallen bewahren.