So pflanzen Sie Schleierkraut richtig

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Das Schleierkraut mag es gerne trocken.

Schleierkraut, auch Gypsophila paniculata genannt, gedeiht dort, wo andere Gartenblumen nur selten blühen. Genauer gesagt auf trockenem und nährstoffarmem Untergrund. Sie zählt zu den wenigen Gartenpflanzen, die Kompost nicht besonders gut vertragen. Erfahren Sie hier, wie Sie das Schleierkraut artgerecht einpflanzen und pflegen.

Der ideale Standort

Das Schleierkraut bevorzugt es warm und trocken. Deshalb sollte der Standort Ihrer Pflanze möglichst sonnig sein. Sogar die pralle Sonne ist erwünscht. Nur Jungpflanzen sind noch etwas empfindlich gegenüber allzu viel Sonneneinstrahlung. Hochwachsende Pflanzen-Sorten sollten Sie vor Wind schützen. Besonders empfiehlt sich daher ein Geländer als Stütze, damit das Schleierkraut bei Windböen oder Regenfällen nicht auf den Gartenboden gedrückt wird.

Der richtige Boden

Der perfekte Untergrund für die Gartenpflanze ist ein kalkhaltiger und steiniger Gartenboden. Bekommt sie zu viele Nährstoffe, wirkt sich das auf ihr Blütenkleid aus. Einen zu schweren Boden können Sie mit etwas Kies oder Sand auflockern. Sorten, die eher niedrig wachsen, eignen sich bestens zur Bepflanzung von Mauern oder Steingärten. Zudem können sie in Kübeln oder Blumentöpfen kultiviert werden.

Das ist die beste Pflanzzeit

Theoretisch kann das Schleierkraut immer gepflanzt werden, solange der Gartenboden frostfrei ist. Die ideale Zeit für das Einpflanzen von neuen Stecklingen sowie ausgewachsenem Schleierkraut ist aber der Frühling. Ab April können zudem vorhandene Pflanzen geteilt werden.

Bevor Sie jedoch mit dem Einpflanzen beginnen, sollten Sie eine Drainage aus Ton oder Kies anlegen, da das Schleierkraut sehr wasserempfindlich ist und keine Staunässe verträgt. Verzichten Sie dabei unbedingt auf Kompost. Damit das Schleierkraut besonders prächtig blüht, benötigt es einen nährstoffarmen Gartenboden. Bewässern Sie es nur, wenn es wirklich notwendig ist und düngen sie nicht.

So säen Sie das Schleierkraut aus

Die Schleierkrautsamen kultivieren Sie im Frühling in Anzuchttöpfe.
So gehen Sie dabei vor:

  • Legen Sie die Samen mit etwas Abstand in den Topf und bedecken Sie diese nur geringfügig mit Substrat.
  • Feuchten Sie die Erde anschließend nur ganz leicht an.
  • Bedecken Sie jeden einzelnen Anzuchttopf mit Glas oder Frischhaltefolie.
  • Dann stellen Sie die Töpfe auf einen warmen und halbschattigen Standplatz.
  • Für eine gelungene Keimung sollten Sie die Aussaat in regelmäßigen Abständen belüften.

Schützen Sie die Keimlinge unbedingt vor zu viel Feuchtigkeit. Ist das Substrat zu nass, kann es leicht zur Stängelfäule kommen, die die Pflanze eingehen lässt.