Bartblume im Garten mit anderen Pflanzen kombinieren

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Die Bartblume attraktiv zu kombinieren, ist nicht schwer

Bartblumen (botanisch Caryopteris x clandonensis) sind kleine bis mittelhohe Halbsträucher, die oft als Solitär gepflanzt werden. Dies ist aber nicht die einzige Gestaltungsmöglichkeit im Garten, denn die Gehölze lassen sich prima mit anderen Pflanzen kombinieren.

Worauf muss ich beim Kombinieren der Bartblume achten?

Zum Kombinieren der Bartblume sollten Sie Pflanzen wählen, die zumindest ähnliche Anforderungen an Boden und Standort stellen. Deshalb sollten Sie Begleitpflanzen auswählen, die

  • viel Sonne mögen,
  • Trockenheit vertragen und
  • einen durchlässigen, lockeren und humosen Boden bevorzugen.

Darüber hinaus kommen Pflanzen infrage, die wie die Bartblume mit Kalk keine Probleme haben. In puncto Gartengestaltung zieht die Bartblume auch im Stein-, Heide- oder Präriegarten die Blicke auf sich.

Welche Pflanzen kommen zum Kombinieren der Bartblume infrage?

Die Bartblume lässt sich mit vielen Pflanzen kombinieren. Damit sie besonders gut zur Geltung kommt, sollten Sie den Halbstrauch, der bis gut 110 cm hoch werden kann, mit mittelhohen und/oder niedrigen Begleitern kombinieren wie beispielsweise:

  • Duftsteinrich (Lobularia maritima)
  • Fetthenne (Sedum, mittelhoch)
  • Fingerkräuter (Potentilla)
  • Gartenchrysanthemen (Chrysanthemum × grandiflorum)
  • Herbstmargeriten (Leucanthemella serotina)
  • Kissen- und Teppichastern
  • Korkadenblume (Gaillardia aristata)
  • Lavendel (Lavendula)
  • Polstersedum (z.B. niedriger Mauerpfeffer)
  • Schleifenblumen (Iberis)
  • niedrige Ziergräser

Kann man verschiedene Bartblumensorten miteinander kombinieren?

Bartblumen lassen sich auch miteinander kombinieren. Da die meisten Sorten wie zum Beispiel „Heavenly Blue“ jedoch blaue Blüten entwickeln, lassen sich Farbkombinationen nur mit wenigen Bartblumensorten wie zum Beispiel „Stephi“ (zartrosa blühend) erzielen.

Bartblume mit Rosen kombinieren

Bartblume und Rosen sind eine äußerst hübsche Kombination. Da die beiden Pflanzen jedoch unterschiedliche Bodenansprüche haben, gestaltet sich die Nachbarschaft etwas schwierig. Daher sollten Sie genügend Abstand zwischen den beiden Arten lassen. So können Sie jede Pflanzenart nach ihren Bedürfnissen pflegen. Dies gelingt ebenso, wenn Sie die Bartblume an den Rand und die Rosen in die Mitte des Gartenbeets setzen.