Wieso wird Dill braun?

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Bei falscher Lagerung wird Dill braun.

Dill gehört zu den beliebten Kräutern in der Küche und findet sich in vielen Gärten. Obwohl er pflegeleicht ist, kann er manchmal braun werden. Diese braunen Verfärbungen lassen sich in den meisten Fällen im Vorfeld verhindern.

Brauner Dill durch falschen Standort

Grundsätzlich hat Dill nur wenige Ansprüche an seinen Standort und den Boden. Ein gänzlich ungeeigneter Platz kann jedoch zu braunen Verfärbungen führen. Daher sollten Sie ihn an einen Standort mit diesen Eigenschaften pflanzen:

  • Spitzen in der Sonne
  • Wurzeln im Schatten
  • windgeschützt
  • Schutz vor Hagel und Sturm
  • durchlässig

Für Dill brauchen Sie für gewöhnlich nur einmal eine passende Stelle zu finden. Er sät sich regelmäßig selbst aus. Dabei sucht er sich von ganz alleine einen gut gelegenen Platz. Dafür müssen Sie ein paar der Blütenstände stehen lassen, sodass sie Samen bilden.

Schlechte Nachbarn färben Dill braun

Dill können Sie sehr gut in Mischkultur pflanzen. Er gilt sogar als natürliche Abwehr von Blattläusen und Kohlweißlingen und wird gerne zusammen mit verschiedenen Gemüsesorten angelegt. Allerdings verträgt er sich nicht mit allen Pflanzen und färbt sich braun, wenn er direkt neben dieses Gemüse gesetzt wird:

  • Basilikum
  • Fenchel
  • Kürbis
  • Petersilie
  • Sellerie

Durch Staunässe wird Dill braun

Staunässe verträgt Dill überhaupt nicht. Er leidet schnell an Wurzelfäule und wird dadurch braun. Vor allem im Kübel auf dem Balkon ist er schnell davon betroffen. Legen Sie beim Einpflanzen eine Drainage und stellen den Topf nicht auf einen Untersetzer. Falls sie darauf nicht verzichten wollen, müssen Sie darin angesammeltes Wasser umgehend entfernen.

Brauner Dill durch Krankheiten und Schädlinge

Besonders in einem Topf wird Dill schnell von Krankheiten oder Schädlingen befallen. Ein krummer Wuchs und braune Verfärbungen weisen auf einen Befall hin. Diese Schädlinge finden sich häufig an Dill und müssen umgehend bekämpft werden:

  • Auslaufkrankheit
  • Bodenpilze
  • Fadenwürmer
  • Möhrenfliege
  • Wurzelläuse