Elefantenfuß verliert Blätter

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Pflegefehler sind der Hauptgrund für Blattverlust

Der Elefantenfuß, bot. Beaucarnea recurvata, ist eine immergrüne Pflanze. Trotzdem kann es vorkommen, dass sie Blätter verliert. Ob Sie sich um die Gesundheit des Elefantenbaumes Sorgen machen müssen, hängt von der Ursache ab.

Natürlicher Blattverlust

„Immergrün“ bedeutet zwar, dass die Pflanze das ganze Jahr ein grünes Blätterkleid trägt, jedoch nicht, dass sie keine Blätter verliert. Denn auch immergrüne Pflanzen werfen ältere Blätter ab, um sich zu verjüngen.

Diese Erneuerung des Laubs findet kontinuierlich statt. Verliert der Elefantenfuß einzelne Blätter am unteren Ende des Schopfes, müssen Sie sich keine Sorgen machen, solange Blattverlust und Neuaustrieb im Gleichgewicht sind.

Ungleichgewicht zwischen Blattverlust und Neuaustrieb

Verliert der Elefantenbaum deutlich mehr Blätter, als er austreibt, sollten Sie nach dem Grund forschen. Typische Ursachen sind:

  • falsches Gießen
  • falsches Düngen

Beide Pflegefehler wirken sich negativ auf die Wurzeln aus, was in der Folge dazu führt, dass der Elefantenfuß seine Blätter verliert.

Falsches Gießen

Bekommt der Elefantenfuß zu wenig oder zu viel Wasser, kann er darauf mit dem Abwerfen seiner Blätter reagieren. Leidet er unter Trockenheit, setzen Sie den Elefantenfuß als Soforthilfe in ein Gefäß mit Wasser. Hat er genügend Flüssigkeit aufgenommen, stellen Sie ihn in den Untersetzer.

Kommt Staunässe als Ursache in Betracht, müssen Sie die Wurzeln untersuchen. Sind sie angefault oder verfault, herrscht dringender Handlungsbedarf:

  1. faulende Wurzeln entfernen
  2. restlichen Wurzeln mit lauwarmem Wasser reinigen und abtrocknen lassen
  3. Elefantenfuß in frisches Substrat setzen
  4. Erst gießen, wenn er sich wieder erholt hat.

Falsches Düngen

Können Sie Gießfehler ausschließen, sollten Sie unsachgemäßes Düngen als Ursache in Betracht ziehen. Deshalb sollten Sie Ihre Düngergaben rekapitulieren.

Kommen Sie zu dem Ergebnis, dass Sie den Elefantenfuß zu wenig gedüngt haben, geben Sie ihm sogleich eine Portion Dünger. Meinen Sie es aber nicht zu gut. Es reicht, wenn Sie ihm eine normale Dosis geben. Danach düngen Sie ihn ungefähr alle vier Wochen. So peppeln Sie ihn nicht nur langsam auf, sondern versorgen ihn mit Nährstoffen nach seinen Bedürfnissen.

Stellen Sie fest, dass die Möglichkeit einer Überdüngung besteht, dann stellen Sie das Düngen für einige Monate ein. So können sich die Wurzeln erholen. Hat sich der Patient wieder stabilisiert, düngen Sie ihn idealerweise alle vier Wochen.