Amberbaum zum Bonsai erziehen – so gehen Sie vor

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Der Amberbaum kann auch zum Bonsai erzogen werden.

Der Amberbaum ist in jeder Größenordnung ein Blickfang. Eine Möglichkeit ist, ihn zu einem Bonsaibäumchen zu formen. In dieser Kulturform punktet er nicht nur mit seiner Herbstfärbung beim Laub, sondern auch mit seiner Wuchsform.

Blätter und Borke

Der Amberbaum ist für viele Stilrichtungen im Bonsai geeignet. Auffällig dabei sind in erster Linie die Blätter, die dem heimischen Ahorn sehr ähnlich sehen. Im Herbst hat der Amberbaum eine schöne Färbung, die je nach Sorte sehr unterschiedlich sein kann.

Folgende Farben sind möglich:

  • Weiß
  • Gelbe
  • Orange
  • Rot
  • Purpur
  • Violett

Manchmal sind nicht nur die Blätter verschieden gefärbt, ein einziges Blatt selbst kann sogar unterschiedliche Farbvariationen haben. Nicht nur die Blätter machen ihn für die Kultur als Bonsai sehr interessant, sondern auch der Umstand, dass bereits junge Bäumchen eine markante Korkleiste ausbilden. Dadurch sehen Amberbäume, die erst wenige Jahre alt sind, als Bonsai wie uralte Bäume aus.

Kultur im Topf

Wie im Garten ist der Amberbaum auch bei der Kultur im Topf eher pflegeleicht. Er benötigt einen sonnigen Standort, der jedoch aufgrund der geringen Größe wesentlich einfacher zu finden ist. Er kann ganzjährig im Freiland als Bonsai kultiviert werden. Sie müssen lediglich darauf achten, dass das Substrat auch im Winter mäßig feucht ist. Tatsächlich ist es im Winter nicht der Frost, der dem Amberbaum zu schaffen macht, sondern Trockenheit.

Bei der Kultur als Bonsai sollten Sie zudem darauf achten, dass Sie ihn vom Frühjahr bis in den Herbst regelmäßig düngen. Im Schnitt solle er flüssigen Dünger alle zwei Wochen bekommen. Ideal ist ein handelsüblicher Dünger für Grünpflanzen.

Rückschnitt

Ein Vorteil des Amberbaums ist, dass er gut schnittverträglich ist. Bei einer normalen Kultur im Garten ist ein Rückschnitt selten notwendig. Etwas anders sieht es bei der Kultur als Bonsai aus. Zwar sollten Sie sich auch an die üblichen Schnittzeiten im Frühjahr und Herbst halten, fangen allerdings während der Saison Triebe plötzlich an überdurchschnittlich zu wachsen, können Sie diese ebenfalls einkürzen.