Amberbaum richtig düngen

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Der Amberbaum kann mit Kompost gedüngt werden.

Der Amberbaum ist ein beliebter Zierbaum für heimische Gärten oder öffentliche Grünanlagen. Der Amberbaum benötigt zwar viel Platz, dafür wenig Pflege. Es ist jedoch von Vorteil, wenn Sie ihn gelegentlich düngen, denn dadurch entwickelt er sich besser.

Nährstoffreiche und feuchte Standorte

Bei der Pflanzung vom Amberbaum, sollte nicht nur ein sonniger Standort gewählt werden, sondern auch der Boden muss entsprechend vorbereitet sein. Er verträgt keine Staunässe, der Boden sollte jedoch konstant feucht sein. Daher sollte die unterste Schicht eine Drainage aus Blähton sein und das Tongranulat sollte auch dem Substrat beigemischt werden. Der Ton hat den Vorteil, dass er Wasser aufnehmen kann und dieses nach und nach wieder an die Umgebung abgibt. Zudem sorgt der Blähton für einen lockeren Boden.

Zu der Gartenerde, die ausgehoben wurde, wird mindestens die Hälfte reifer Kompost hinzugefügt. Als Langzeitdünger können Sie zudem noch Hornspäne einarbeiten. Auf mineralischen Dünger sollten Sie jedoch verzichten.

Düngemittel

Eigentlich würde sich der Amberbaum selbst düngen, wenn das herabgefallene Laub im Herbst nicht weggeräumt wird. Da das Laub jedoch meist im Herbst auf den Kompost wandert, ist eine zusätzliche Düngung während des Jahres erforderlich. Dazu können Sie beispielsweise im Frühjahr Kompost und Hornspäne um die Baumscheibe einarbeiten. Diese ist jedoch mindestens so breit, wie die Krone und auch in diesem Bereich sollten Sie erst Anfangen den Dünger einzuarbeiten, denn dort befinden sich die feinen Haarwurzeln, über die Wasser und Nährstoffe aufgenommen werden.

Sollten Sie sich entschließen das Laub nicht zu kompostieren, können Sie es im Herbst mit dem Rasenmäher an Ort und Stelle mulchen. Dies erspart Ihnen nicht nur viel Arbeit, der Amberbaum bekommt auch die Nährstoffe, die er benötigt, wodurch Sie keine zusätzlichen Nährstoffe in den Boden bringen müssen.

Zeitraum

Mit einer zusätzlichen Düngung starten Sie frühestens im Mai. Dies gilt auch, wenn Sie den Amberbaum als Bonsai kultivieren. Eine frühere Düngung würde nur zu unerwünschten Schösslingen führen, die Sie wegschneiden müssten.

Gedüngt wird maximal bis in den Frühherbst. Etwa ab Anfang September stellen Sie die Düngung wieder ein. In der Zeit sollten Sie vor allem Bonsaibäumchen alle zwei Wochen mit einem Flüssigdünger für Grünpflanzen versorgen. Im Freiland ist es ausreichend, wenn Sie im Frühjahr und im Herbst Kompost und Hornspäne einarbeiten.