So wird der Diptam vermehrt

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Diptam kann durch Teilung und Aussaat vermehrt werden.

Der Diptam ist eine anspruchslose Blütenpflanze, die viel Sonne und karge Böden liebt. Sie gehört zu den Rautengewächsen und steht unter Naturschutz. Durch die attraktive Blüte ist der Diptam bei Gartenbesitzern beliebt. Daher wurde er für die Anpflanzung im Garten kultiviert. Aufgrund seiner imposanten Erscheinung und der Pflegeleichtigkeit, möchte man ihn gern vermehren.

Diptam vermehren

Die Pflanze gedeiht prächtig auf mageren Böden und ist ideal für Steingärten oder Trockenwiesen. In Gruppen gepflanzt ist sie der Hingucker im Garten. Daher wird der Diptam gerne in Eigenarbeit vermehrt. Dazu gibt es zwei Möglichkeiten:

  • Vermehrung durch Teilung und
  • Vermehrung durch Aussaat

Die Teilung

Der ideale Zeitpunkt, die Staude zu teilen, ist das Frühjahr oder der Spätherbst. Allerdings muss der Diptam mindestens drei Jahre alt sein, damit er den Eingriff heil übersteht. Zunächst gräbt man die gesamte Pflanze aus, legt die Rhizome frei und teilt diese mit einem Spaten. Es ist darauf zu achten, dass die Teile mehrere „Augen“ haben. Dies sind Knospen im Rhizom, aus denen später die Triebe heraus wachsen. Die Teile werden dann an ihrem neuen Standort tief eingepflanzt. Der Ort sollte in der Sonne liegen, einen gelockerten Boden aufweisen, in den man idealerweise zuvor eine Drainage aus grobem Kies oder Blähton eingearbeitet hat.

Die Aussaat

Wer bereits einen Diptam besitzt, kann selbst geerntete Samen benutzen, ist dies nicht der Fall, nimmt man Samen aus dem Fachmarkt. Bei der Aussaat geht man wie folgt vor:

  1. Da es sich beim Diptam um einen Kaltkeimer handelt, müssen die Samen vor der Saat im Frühjahr stratifiziert werden, das heißt, die Samen bleiben einige Zeit im Kühlschrank.
  2. Nimmt man die Samen im Herbst direkt von der Pflanze, können sie sofort in die Erde. Bei der Direktsaat erfolgt die nötige Kühlung in den Wintermonaten.
  3. Bei der Vorkeimung werden die Samen nach dem Stratifizieren auf eine nährstoffarme und lockere Erde gestreut.
  4. Die Samen bedeckt man nur dünn mit Sand, da es sich um Lichtkeimer handelt.
  5. Die Keimung dauert etwa 180 Tage bei 8 bis 12 Grad.

Sind die Jungpflanzen stark genug, können sie ausgepflanzt werden (sonnig , trocken, nährstoffarmer Boden). In der ersten Zeit sind Maßnahmen gegen Schneckenfraß erforderlich.