Die Esche gilt zwar generell als relativ robust und widerstandsfähig. Doch neben dem besonders gefürchteten Eschentriebsterben kann die Esche auch von weiteren Schädlingen befallen werden. In den meisten Fällen kann eine schnelle Bekämpfung schwere Folgeschäden vorbeugen und verhindern.
Die häufigsten Schädlinge der Esche
Die am meisten gefürchtete Krankheit der Esche ist sicherlich das Eschentriebsterben. Daneben lassen sich insbesondere folgende Schädlinge häufig an Eschen auffinden:
- der Eschenbastkäfer,
- die Eschenzwieselmotte,
- die Eschengallmilbe,
- der Eschenblattsauger,
- Blattläuse sowie
- der Eschenrüsselkäfer
Ein Befall mit dem Eschenbastkäfer
Der Eschenbastkäfter ist vorzugsweise in den Monaten von März bis Mai aktiv. Er nistet sich dabei in die Krone der Esche ein und frisst sich langsam durch das Holz. Im weiteren Verlauf frisst er sich auch durch den Stamm der Esche.
Ein Befall mit der Eschenzwieselmotte
Die Eschenzwieselmotte ist ein reiner Eschen-Schädling, sie befällt keine anderen Baumarten. Zwar richten die kleinen Motten keinen großen Schaden an, vermindern jedoch die Wertigkeit des Holzes.
Ein Befall mit der Eschengallmilbe
Verkrümmte Blüten sind ein Symptom für den Befall mit der Eschengallmilbe. Diese lässt sich auch durch grüne und braune Wucherungen an den Zweigen erkennen. Aufgrund der verkümmerten Blütenbildung entsteht auch ein geringerer Samenertrag.
Ein Befall mit dem Eschenblattsauger
Treten grüne und braune Wucherungen nicht an den Ästen, sondern an den Blättern auf, lässt dies auf einen Befall mit dem Eschenblattsauger schließen.
Ein Befall mit Blattläusen
Auch Blattläuse sowie andere Läusearten sorgen für eine Veränderung und Verkümmerung der Blätter.
Ein Befall mit dem Eschenrüsselkäfer
Auch der Eschenrüsselkäfer richtet bevorzugt Schäden an den Blättern der Esche an. Diese dienen ihm nicht nur als Nahrungsquelle, sondern auch als Nistplatz. Im Frühjahr legt er seine Eier an der Blattunterseite ab.
Bekämpfung der Schädlinge
Sollten Sie einen Schädlingsbefall an Ihrer Esche feststellen, geht der erste Schritt zur Gartenschere. Entfernen Sie alle befallenen Pflanzenteile großzügig. Bei einem besonders stark ausgeprägten Befall kann auch ein radikaler Rückschnitt sinnvoll sein. So entziehen Sie den Schädlingen jegliche Angriffsfläche und verhindern eine Weiterverbreitung.
Behandeln Sie die Esche danach mit natürlichen oder im schlimmeren Verlauf auch mit chemischen Bekämpfungsmitteln aus dem Gartenfachmarkt.