So gedeiht Ihre Magnolie im Garten

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Auch wenn es durchaus möglich ist, eine Magnolie im Topf auf dem Balkon zu haben und einzelne Sorten sogar zum Bonsai erzogen werden können, gehört die Magnolie eigentlich in den Garten. Dies gilt erst recht für diejenigen Arten, die sich mit den Jahren zum Baum auswachsen.

Die richtige Stelle finden

Für eine gute Entwicklung der Magnolie ist vor allem der richtige Standort im Garten von entscheidender Bedeutung. Da es sich bei der Magnolie um ein langlebiges Gewächs handelt, sollten Sie diesen so wählen, dass der Busch oder Baum späteren weiteren Planungen nicht im Weg steht. Das ideale Maß an Sonneneinstrahlung ist abhängig von der gewählten Sorte. Während einige Arten den ganzen Tag über Sonne benötigen, gedeihen andere besser im Halbschatten. In jedem Fall aber sollte der Standort möglichst windstill sein.

In saurer Erde

Mindestens ebenso wichtig wie die Lichtverhältnisse ist die Beschaffenheit des Bodens in Ihrem Garten. Dieser sollte möglichst locker sein, da die Magnolie als Flachwurzler ihre Wurzeln eher in die Breite in der obersten Erdschicht ausbildet. Vor allem aber kommt es darauf an, dass der Boden ausreichend Nährstoffe für die Magnolie enthält. Von entscheidender Bedeutung ist dabei insbesondere der pH Wert. Dieser sollte idealerweise zwischen 5,5 und 6,8 liegen. Sofern er darüber liegt, können Sie durch das Untermischen von Rhododendronerde dafür sorgen, dass er saurer wird.

So pflanzen Sie Magnolien ein

Unabhängig davon, ob Sie Magnolien aus Samen ziehen, Stecklinge benutzen oder fertige Pflanzen im Kübel kaufen gehen Sie beim Einpflanzen der Magnolie im Garten folgendermaßen vor:

  • Heben Sie eine Pflanzgrube in doppelter Größe des Wurzelballens aus
  • Vermischen Sie den Aushub mit reichlich Rhododendronerde
  • Setzen Sie den Ballen nicht zu tief in das Loch
  • Füllen Sie dieses mit dem Erdgemisch wieder auf

Die beste Zeit zum Einpflanzen ist zwischen April und Mai. Weiterhin haben Sie hierzu im Frühherbst Gelegenheit.