Die richtige Düngung für Ihre Magnolie

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Magnolien sind nicht nur besonders langlebige Gartenpflanzen, sondern auch äußerst anspruchsvolle. Dankenswerterweise zeigt die Magnolie dafür aber auch am Zustand ihrer Blätter, welche Art von zusätzlichen Nährstoffen sie benötigt. Wichtig ist darüber hinaus, dass Sie für einen guten Zustand des Bodens sorgen.

Magnolien gedeihen besser in saurer Erde

Der Boden für Magnolien sollte möglichst locker und humusreich sein. Noch wichtiger ist aber der richtige pH Wert. Magnolien bevorzugen einen sauren Boden. Idealerweise sollte dessen pH Wert zwischen 5,5 und 6,8 liegen. Erreicht die Erde in Ihrem Garten diese Werte nicht, können Sie durch das Untermengen von Rhododendronerde oder Torf für mehr Säure sorgen.

Kompost genügt bei gesunden Magnolien

Sofern der Boden mit der Zeit nicht neutraler wird, sollten sich Magnolien ohne die Zugabe von künstlichem Dünger gesund entwickeln. Hilfreich ist dabei die Verwendung von reifem Kompost. Diese Form der natürlichen Düngung sollten Sie jeweils im Frühjahr sowie im Herbst vornehmen. Im Frühjahr hilft der Kompost bei der Versorgung der Magnolie mit Energie für den Austrieb der Blüten und gegen Ende des Jahres ist er er notwendig, damit die Magnolie gut durch den Winter kommt.

Wenn die Magnolie Mangel erkennen lässt

Trotz guter Pflege kann es bei Magnolien zu Mangelerscheinungen kommen. Diese zeigen sich regelmäßig zuerst an den Blättern der Pflanze. Diesen sollten Sie deshalb beim Gang durch Ihren Garten immer mal wieder einen näheren Blick widmen. Folgende Anzeichen können sich dabei ergeben

  • Hellgrüne Blätter: Mangel an Stickstoff (stickstoffhaltigen Dünger verwenden)
  • Braune und schwarze Flecken: Mangel an Magnesium (Bittersalzlösung verwenden)
  • Braune Blattränder: Mangel an Kalium (Thomaskali verwenden)
  • Vergilbte Blätter: Mangel an Kalium (Thomaskali verwenden)
  • Blaugraue Blätter: Mangel an Phosphor (Thomaskali verwenden)
  • Gelbe Blätter: Mangel an Eisen (Eisendünger verwenden)

Magnolien im Topf regelmäßig düngen

Während Magnolien im Garten in der Regel genügend Nährstoffe aus dem Boden ziehen, sind Magnolien im Kübel auf die regelmäßige Beigabe von Flüssigdünger ins Gießwasser angewiesen. Hintergrund ist, dass es sich bei der Magnolie um einen Flachwurzler handelt. Da die Magnolie im Kübel keine Möglichkeit hat, ein breit ausgelegtes Wurzelwerk zu entwickeln, ist sie entsprechend darauf angewiesen, die notwendigen Nährstoffe auf anderem Wege zu erhalten.