Wenn die Montbretie nicht blüht

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Am falschen Standort blüht die Pflanze nicht.

Montbretien sind vor allem aufgrund ihrer einzigartigen Blütenfülle besonders beliebte Garten- und Topfpflanzen. Die Sommerblühe zeigen sich während einiger Wochen in ihrer vollen Blütenkraft. In seltenen Fällen kann es jedoch vorkommen, dass sich keine oder nur wenige Blüten ausbilden.

Mögliche Ursachen für ein Ausbleiben der Blüte

Bleibt die Blüte aus, so können verschiedene Ursachen hierfür verantwortlich sein. Die häufigsten sind

  • ungünstige Standort- und Pflegeverhältnisse,
  • das Alter der Pflanze
  • sowie ein Befall mit Schädlingen, insbesondere Wühlmäusen.

Ungünstige Standort- und Pflegeverhältnisse

In den meisten Fällen sind ungünstige Standort- oder Pflegeverhältnisse ursächlich für ein Ausbleiben der Blüte. Montbretien gedeihen am besten an einem hellen und absonnigen Standort, auf lockerem und nährstoffreichem Boden.

Kontrollieren Sie insbesondere die in Töpfen kultivierten Exemplare auf mögliche Staunässe. Diese schädigt die Wurzeln der Pflanze und damit auch den weiteren Wuchs.

Ein Standortwechsel

Auch ein kürzlich durchgezogener Standortwechsel kann dazu führen, dass die Montbretie im Jahr danach nicht blüht. Ein Umpflanzen ist immer mit Stress für die Pflanze verbunden, welcher sich auf die Blütenbildung auswirken kann. Geben Sie Ihrer Montbretie noch etwas Zeit, um am neuen Standort ausreichend anzuwurzeln. Im kommenden Jahr kann sie ihre Energie wieder in die Blütenbildung investieren.

Das Alter sowie die Herkunft der Pflanze

Auch das Alter der Pflanze spielt für die Blütenausbildung eine wichtige Rolle. Junge Pflanzen blühen meist erst nach etwa zwei bis drei Jahren zum ersten Mal. Auch im Handel erworbene vorgezogene Montbretien zeigen oft im ersten Jahr noch keine Blüten.

Haben Sie Ihre Montbretien durch Aussaat vermehrt, kann es bis zur ersten Blütenbildung sogar noch etwas länger dauern. Aus Samen gezogene Pflanzen sind nicht nur langsamer im Wachstum, sondern auch in der Ausbildung von Blütenknospen.

Wühlmäuse als Schädlinge

Doch auch ein Befall mit Schädlingen kann zu einem Ausbleiben der Blüte führen. Insbesondere Wühlmäuse, denen die Rhizome der Montbretien als schmackhafte Nahrungsquelle dienen, können diese derart beschädigen, dass nicht mehr ausreichend Nährstoffe in die Stängel für die Blütenausbildung gelangen.

Sollten Sie bereits ein starkes Wühlmaus-Vorkommen in Ihrem Garten beobachtet haben, sollten Sie die Rhizome direkt in spezielle Pflanzkörbe einpflanzen. Diese schützen vor den gefräßigen kleinen Mäusen.