So erkennen Sie die verschiedenen Zimmerfarne

zimmerfarne-bestimmten
Der Nestfarn ist einer von vielen Zimmerfarnen

Farne gehöre zu den beliebtesten Grünpflanzen. Insbesondere Zimmerfarne zeigen sich vermehrt in Küchen oder Badezimmern. Bei der Wahl des Zimmerfarnes besteht eine enorme Auswahl zwischen vielen verschiedenen Arten. Hierbei kann die Bestimmung der jeweiligen Art durchaus schwierig werden.

Viele verschiedene Farnarten

Farne gibt es in vielen verschiedenen Arten und Sorten. So sind auf der gesamten Welt etwa 12.000, in Europa rund 170 verschiedene Farnarten verbreitet. Die Bestimmung der genauen Art kann hier sehr schwierig und nahezu unmöglich sein. Dennoch können, insbesondere in der Gruppe der Zimmerfarne, einige wesentliche Merkmale für eine grobe Differenzierung herangenommen werden.

Die beliebtesten Zimmerfarnarten

Zu den gängigsten und beliebtesten Zimmerfarnen gehören vor allem die folgenden Arten:

  • der Nestfarn,
  • der Geweihfarn,
  • der Schwerfarn,
  • der Schildfarn,
  • der Rippenfarn,
  • der Goldtüpfelfarn
  • sowie der Frauenhaarfarn.

Grundlegende Gemeinsamkeiten

Alle (Zimmer-)farnarten haben gemeinsam, dass diese zu den sogenannten Gefäßsporenpflanzen gehören. Die Vermehrung der Farne erfolgt durch Sporen, welche sich bei den meisten Arten auf der Unterseite der Blätter befinden. Die Blätter unterscheiden sich zwar in ihrer Ausgestaltung und Form, sind jedoch meist grün.

Eine besondere Gemeinsamkeit ist der bevorzugte Standort. Zimmerfarne gedeihen am besten an leicht feuchten und halbschattigen bis schattigen Standorten. Deshalb sind sie auch geeignete Pflanzen für das feuchte und tropische Badezimmer. Wollen Sie einen Zimmerfarn in Ihrem Zuhause kultivieren, sollten Sie diesen also bevorzugt an einen leicht schattigen und feuchten Standort platzieren. Hiermit kann bei keiner Art etwas falsch gemacht werden.

Das auffälligste Unterscheidungsmerkmal sind die Blätter

Am besten lassen sich die verschiedenen Zimmerfarne an der Ausgestaltung ihrer Blätter, der sogenannten Wedel, unterscheiden. Hier gibt es viele verschiedene Ausprägungen. Die Blätter können beispielsweise ungestielt oder gestielt sein, gefiedert oder ungefiedert, lanzettförmig oder auffällig klein segmentiert.

Achtung: Alle Farne sind giftig

Eine weitere Gemeinsamkeit liegt in der Giftigkeit der Farne. Zwar kann der Grad der Giftigkeit hier zwischen leicht giftigen bis hin zu stark giftigen Arten stark differieren. Eine grundlegende Giftigkeit besteht jedoch bei jeder Art von Farnen, auch bei den Zimmerfarnen. Vermeiden Sie deshalb eine Kultivierung von Zimmerfarnen in Haushalten mit Kleinkindern oder Katzen und Hunden. Ein Verschlucken der giftigen Blätter kann zu Vergiftungserscheinungen wie Übelkeit oder Erbrechen führen.