Chinakohl säen – so funktioniert es

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Chinakohl kann direkt ins Freiland gesät werden

Es dauert nicht allzu lange und der Chinakohl kann nach der Aussaat schon geerntet werden. Wichtig ist, dass Sie den richtigen Zeitpunkt zum Aussäen beachten, damit der Chinakohl nicht vorzeitig blüht.

So erhalten Sie die Samen

Die Samen bekommen Sie in kleinen Samentütchen im Gartenfachhandel oder im Baumarkt. Sie können diese aber selbst gewinnen, und zwar in dem Sie Ihren Chinakohl bewusst blühen lassen und die Samen von der Blüte ablesen. Die Samen sind schwarz und können an einem kühlen, dunklen und trockenen Ort problemlos bis zur Aussaat warten.

Um den Chinakohl optimale Startbedingungen zu schaffen, sollten Sie die Erde ordentlich locken und mit einer Lage Kompost anreichern. Ausgesät wird das Gemüse erst im Sommer also müssen Sie ihn nicht vorziehen. Natürlich können Sie dies trotzdem tun. Legen Sie die Samen einfach in ein Schälchen mit Anzuchterde und stellen Sie dies auf die Fensterbank. Bei einer Temperatur von 20 bis 25 Grad werden die Samen sehr schnell zu keimen beginnen. Nach etwa vier Wochen, dürfen die Pflänzchen ins Freiland.

Das gibt es bei der Aussaat zu beachten

Der richtige Standort für den Chinakohl ist ein Platz mit viel Sonne, aber auch Halbschatten ist möglich. Der Boden sollte humusreich sein und viele Nährstoffe enthalten. Setzen Sie die Samen etwa eins bis zwei Zentimeter tief in die Erde. Achten Sie dabei auf einen Pflanzabstand von 30 bis 40 Zentimetern. Chinakohl wird recht groß und breit, er darf sich nicht gegenseitig im Wachstum behindern.

Nach der Aussaat ist unbedingt auf eine ausreichende Bewässerung zu achten. Anderenfalls vertrocknen Sie Keimlinge einfach. Besonders in der Wachstumsphase benötigt der Chinakohl viel Wasser, schließlich ist er ein sehr wasserhaltiges Gemüse. Auch eine gelegentliche Düngung ist notwendig, damit die Pflanzen mit genügend Nährstoffen versorgt sind.