Kokosnuss Erde – dieses Substrat braucht die Palme

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Die Kokospalme braucht lockere, durchlässige Erde

Die Kokosnuss hat an das Substrat, in dem sie wächst, kaum Ansprüche. Dennoch müssen Sie, wenn Sie de Palme im Topf pflanzen, einige Punkte beachten, damit sie sich gut entwickeln kann.

Nährstoffarme Erde

Die Kokospalme zaubert auf Terrasse oder Balkon ein tropisches Flair. Nicht nur aus diesem Grund ist sie eine beliebte Topfpflanze, sondern auch, weil sie kaum Ansprüche an Pflege und Substrat stellt. Das Einzige, was Sie beim Substrat beachten müssen, ist, dass die Erde locker und durchlässig ist.

Im Handel gibt es geeignete Substrate für Kokospalmen zu kaufen. Wer sich seine Erde selbst mischen möchte, der kann Gartenerde mit Sand mischen. Der Sand sollte hier den größten Anteil stellen, denn zu fette Böden mag die Kokosnuss nicht. Um das Substrat zusätzlich noch aufzulockern, können Sie Blähton untermischen. Dieser hat den Vorteil, dass er auch Wasser speichern kann und dieses langsam wieder an die Umgebung abgibt.

Mäßig düngen

Die Erde selbst, in die Sie die Kokosnuss pflanzen, sollte nicht zu viele Nährstoffe enthalten. Dies hat den Vorteil, dass Sie auch nur selten düngen müssen. Es reicht völlig aus, wenn Sie dem Gießwasser alle paar Monate etwas Flüssigdünger beimischen. Sie können einen speziellen Dünger für Palmen verwenden, aber auch jeder Dünger für immergrüne Zimmerpflanzen, der stark verdünnt wird, ist geeignet.

Kokosfasern als Erde

Die Kokosnusspalme selbst ist wiederum ein wichtiger Rohstoff für unterschiedliche Substrate. Kokosfasern werden beispielsweise der Aussaaterde beigemischt, damit diese luftiger wird. Viele Zier- und Gemüsepflanze bevorzugen das neutrale Substrat mit einem hohen Anteil an Kokos.

Daher sollten Sie abgestorbene Pflanzenteile Ihrer Kokosnuss nicht entsorgen, sondern sie können daraus, mit etwas Geduld beispielsweise Ihre eigene Aussaaterde machen. Sie können aber auch abgestorbene Blätter auf den Kompost geben.