Worauf Sie beim Pflanzen von Ziergras achten müssen

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Ziergras ist sehr beliebt in den Gärten.

Da es sich bei Ziergräsern in der Regel um winterharte Pflanzen handelt, erfreuen diese das ganze Jahr über das Auge. Dies gilt vom Wachsen der ersten Halme im Frühjahr über die Blüte im Sommer bis in den Herbst und Winter, wenn die Gräser erst gelb werden und dann von Raureif überzogen sind. Insofern gibt es viele Gründe, Ziergras im Garten zu pflanzen.

Der richtige Standort

Häufig entstammen Ziergräser der Steppe. Andere Arten haben ihre natürliche Heimat in Wiesen. Nur wenige Ziergräser wachsen dagegen in Wäldern. Entsprechend sind diese Pflanzen ein hohes Maß an täglicher Sonne gewöhnt. Dem sollen Sie Rechnung tragen und einen entsprechend sonnigen Platz in Ihrem Garten für das Ziergras aussuchen. Sofern Sie keine entsprechende Stelle finden, sollten Sie auf Sorten zurückgreifen, die im Schatten gut gedeihen.

Früh aktiv werden

Während Sie bei vielen Gartenpflanzen den Ablauf der Eisheiligen abwarten müssen, können Sie mit dem Pflanzen von Ziergras früh im Jahr beginnen. Entsprechend können Sie bereits im Februar oder März mit der Arbeit beginnen. Da sich die Aussaat von Ziergras mühselig gestalten kann, sollten Sie fertige Pflanzen verwenden. Später können Sie die Vermehrung selber im Wege der Teilung vornehmen.

Der richtige Boden

Neben den richtigen Lichtverhältnissen kommt es auch auf die passende Beschaffenheit des Erdreichs an. Die meisten Ziergräser sind an magere Böden gewöhnt. Entsprechend muss das Substrat nicht zwingend ein hohes Maß an Nährstoffen enthalten. Wesentlich wichtiger sind folgende Faktoren:

  • gut durchlässig
  • sandig oder kiesig
  • kalkarm

Vor allem die Durchlässigkeit des Bodens stellt einen entscheidenden Faktor dar, da so gut wie alle Ziergräser Staunässe nur schlecht vertragen. Ihre Wurzeln beginnen bei zu viel Nässe im Boden rasch zu faulen. In der Folge kann hierdurch die ganze Pflanze eingehen.