Welche Schädlinge können Erdbeeren gefährlich werden?

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Schnecken knabbern sehr gern an Erdbeeren

Erdbeeren sind nicht nur für Menschen ein Hochgenuss. Auch bei Schnecken und andere Schädlingen stehen die süßen roten Früchte auf dem Speiseplan. Erdbeerschädlinge können einem die Freude am Anbau verderben. Deshalb ist es wichtig, sie beizeiten zu erkennen und zu wissen, wie man gegen sie vorgeht.

Schnecken

Schnecken und Nacktschnecken fressen nicht nur Salatblätter für ihr Leben gern. Auch an Erdbeerpflanzen machen sie sich zu schaffen und verleiben sich sowohl die Blüten als auch die Blätter ein. Wer sich nicht permanent auf Schneckensuche und Lese begeben möchte, hat noch eine andere Möglichkeit die Plagegeister loszuwerden.

Zunächst einmal sollte klar sein, dass giftiges Schneckenkorn im Nutzgarten nichts verloren hat. Das chemische Mittel ist nicht nur für Schnecken, sondern auch für andere Tiere äußerst gefährlich. Auch für Wildtiere, zum Beispiel Igel oder Haustiere, wie Hund und Katze, kann das Gift tödlich sein. Bedenken Sie auch, dass nützliche Schnecken, vor allem welche, die Nachtschnecken fressen, ebenfalls durch das Schneckenkorn getötet werden.

Das bessere Mittel der Wahl ist Kaffeesatz. Dieser fällt im Haushalt sowieso an, Sie müssen also nicht mal extra etwas kaufen. Koffein ist für Schnecken ist ebenfalls giftig. Trocknen Sie den Kaffeesatz vorher und streuen Sie diesen dann kreisförmig um das Erdbeerbeet herum oder verteilen Sie es um die Einzelpflanze. Ein Hochbeet, in welchem Sie Ihre Erdbeeren auch wunderbar kultivieren können, hält die Schnecken größtenteils auch fern.

Erdbeerblütenstecher

Bei diesem Schädling handelt es sich um einen winzig kleinen Käfer, der es aber in sich hat. Wenn überhaupt, erkennen Sie ihn an seiner schwarzen Farben und den senkrechten Streifen auf seinen Deckflügeln. Besonders gefährlich sind die Weibchen, denn diese legen ihre Eier direkt in die Knospen. Diese beginnen infolgedessen zu welken und die Larven schlüpfen schließlich.

Außerdem fressen die weiblichen Blütenstecher die Blütenstängel an, während die Larven die Erdbeerblätter anknabbern.
Entfernen Sie alle verwelkten Knospen, denn damit entsorgen Sie auch die Larven. Die Käfer sollten danach von den Pflanzen abgesammelt werden. Im Handel gibt es verschiedene biologische Mittel mit denen Sie Ihre Erdbeerpflanzen spritzen können. Um die Käfer abzuwehren, können Sie im Frühjahr mit Farnkraut mulchen. Das verhindert bis zu einem gewissen Grad, dass sich die Käferweibchen überhaupt ansiedeln.

Auch der Erdbeertausendfüßler legt seine Larven in die Erdbeerpflanzen. Entdecken Sie kleine Würmchen in den Früchten, handelt es sich dabei um den Erdbeertausendfüßler. Vor allem feuchte und kompostierte Beete, werden von den Schädlingen bevorzugt. Mulchen Sie daher unbedingt mit Stroh und bauen Sie Ihre Erdbeeren im einer Mischkultur mit Lauchgewächsen oder Ringelblumen an.