So bekämpfen Sie Farn in Ihrem Garten

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Farn kann gemäht oder ausgegraben werden.

Bei einer Reise durch die Tropen oder auch beim Streifen durch den heimischen Wald biete der Farn rein optisch einen attraktiven Anblick. Im heimischen Garten möchten ihn dagegen die wenigsten Menschen haben. Hierfür gibt es gute Gründe – und Methoden, den Farn dauerhaft loszuwerden.

Eine Giftpflanze

Der wohl wichtigste Grund für die Verbannung von Farn aus dem eigenen Außenbereich ist der Umstand, dass es sich um eine Giftpflanze handelt. Bereits das Einatmen der Sporen kann zu Übelkeit bis hin zum Erbrechen führen. Dies betrifft sämtliche der rund 12.000 weltweit vorkommenden Arten. Entsprechend macht es Sinn, den Farn gleich nach seinem ersten Auftauchen zu bekämpfen. Hierzu stehen Ihnen vor allem drei Wege zur Verfügung:

  • Ausgraben
  • Mähen
  • Chemische Bekämpfung

Ausgraben

Die ökologisch unbedenklichste Methode ist das Ausgraben des Farns. Leider handelt es sich bei den meisten Arten dieser Pflanze um Tiefwurzler. Noch schwieriger wird das Vernichten bei Arten wie dem Trichterfarn deren Wurzelwerk meterlange Ausläufer bilden kann. Außerdem kann es sein, dass Sie im folgenden Jahr noch einmal graben müssen, wenn die Sporen des Farns bereits für eine Vermehrung gesorgt haben sollten.

Mähen

Sofern sich der Farn im Rasen breitgemacht haben sollte, können Sie auch mit dem Rasenmäher arbeiten. Hierbei sollten Sie folgendermaßen vorgehen:

  • Werden Sie das erste Mal im Juni aktiv.
  • Nehmen Sie einen zweiten Schnitt im Hochsommer vor, ehe sich die Wedel vollständig entfalten können.

Auf diese Weise schwächen Sie die Rhizome und damit die Pflanzen insgesamt. Allerdings ist es bei dieser Methode noch wahrscheinlicher, dass Sie die gleiche Arbeit im folgenden Jahr erneut verrichten müssen.

Chemische Mittel

Sofern sich auch im dritten Jahr keine Besserung zeigt, führt in der Regel kein Weg an einer chemischen Bekämpfung des Farns vorbei. Für gewöhnlich zeitigt der Einsatz eines Herbizids dann einen schnellen Erfolg. Dosieren Sie daher im Zweifel eher ein wenig zurückhaltend, um das Grundwasser nicht unnötig zu belasten und Beeinträchtigungen für andere Pflanzen in Ihrem Garten zu vermeiden.