Olivenbäume werden in den Ländern am Mittelmeer seit über 3.000 Jahren angebaut. Entsprechend groß ist im Laufe der Jahrhunderte die Zahl der unterschiedlichen Sorten geworden. Dabei ergeben sich große Unterschiede, was etwa die Qualität des aus den Früchten gewonnenen Öls betrifft. Eine der großen Legenden in diesem Zusammenhang ist die in Andalusien beheimatete Hojiblanca.
Ein echter Küchenklassiker
Übersetzt bedeutet der Name dieser Olive „Weißblatt“. Tatsächlich wirkt das Blattwerk der Bäume noch ein bisschen heller, als dies bei Olivenbäumen meist ohnehin der Fall ist. In den Städten Andalusiens wie Sevilla, Cordoba und Malaga wird diese Olivenart aufgrund ihrer Milde nicht nur zu besonders hochwertigem Olivenöl verarbeitet, sondern auch gerne in Fruchtform verzehrt.
Eine Olivensorte, die die Wärme besonders liebt
An der Olivenernte in Andalusien hat die Hojiblianca einen Anteil von gut 16 Prozent. Aufgrund der hohen Qualität der Früchte, erfolgt die Ernte in der Regel in reifem Zustand von Hand. Entsprechend höherpreisig sind die Produkte, die aus dieser Olivenart entstehen. Zuweilen finden sich im Internet Angaben zur besonderen Winterhärte dieser Olivensorte. Diese haben jedoch mit der Realität nichts zu tun. Andalusien ist eine der heißesten und trockensten Regionen Südeuropas. Entsprechend schnell gehen Olivenbäume der Sorte Hojiblanca in mitteleuropäischem Klima in der Regel ein.
Für den Garten benötigen Sie andere Sorgen
Wenn Sie sich einen Olivenbaum für die Terrasse oder den Balkon aussuchen, sollten Sie lieber auf Sorten ausweichen, die zumindest mit kurzen Perioden von leichtem Frost gut zurecht kommen. Auch diese sollten Sie jedoch besser nicht im Beet, sondern im Topf pflanzen, weil auch diese mit Dauerfrost nicht zurechtkommen. Folgende Sorten sind hierfür besonders gut geeignet:
- Leccino
- Coratina
- Ascolana
- Aglandaou
- Bouteillan
- Picual