Die Blütezeit der Ringelblume

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Die Ringelblume blüht ab Juni.

Die krautig wachsende Ringelblume, auch Calendula genannt, gehört zur Familie der Korbblütler. Sie bildet an ihren verwelkten Blütenköpfen sichelartig geformte Samenkerne aus. Die Heilpflanze wächst zwar nur einjährig, ist dabei aber sehr anspruchslos und vielseitig nutzbar. Wie Sie die Ringelblume verwenden und wann sie ihre gelben und orangefarbenen Blüten präsentiert, lesen Sie hier.

Die Ringelblume ist eine traditionelle Gartenpflanze

Die Calendula wird bereits seit Jahrhunderten kultiviert. Besonders beliebt war sie in Klöstern und auf Bauernhöfen. Das liegt nicht zuletzt daran, dass ihr heilende Kräfte nachgesagt werden. Ihre strahlend gelben und orangefarbenen Blütenköpfe erblühen zwar nur für ein paar Tage, die Pflanze bildet jedoch während der Blütezeit ständig neue Blüten nach.

Die Blüten als prächtige sommerliche Farbtupfer

Die Calendula blüht je nach Wetter und Standort in der Regel von Juni bis in den Oktober hinein. Zwar beginnen die einzelnen Blütenköpfe schon nach etwa fünf Tagen zu welken, die Pflanze bildet aber zügig frische Blütenknospen nach.
Ein besonderes Charakteristikum ist die erhebliche Wetterfühligkeit der Ringelblume. So deuten Blütenköpfe, die frühmorgens um 7 Uhr noch geschlossen sind, gemäß einer alten Bauernregel auf Regen hin.

So nutzen Sie die Blüten der Ringelblume

Es schadet Ihrer Calendula nicht, wenn Sie immer wieder einzelne Blumenköpfe als Schnittblumen abschneiden. Das kann die Ringelblume sogar dazu anspornen, noch reichlicher neue Blüten zu bilden. Schneiden Sie dazu die Blütenköpfe schon vor ihrem völligen Aufblühen ab, dann halten diese sich in der Blumenvase besonders lang.
Darüber hinaus können Sie die leuchtend gelben und orangen Blüten für folgende Zwecke nutzen:

  • Als traditionelle Heilpflanze für Cremes und Tinkturen.
  • Für einen aromatischen Ringelblumen-Tee.
  • Als dekoratives Element in sommerlichen Salaten.
  • Zum Schutz vor Schnecken und Würmern.

Die Verwendung in Küche und Medizin

Im Laufe der Jahrhunderte entdeckten die Menschen die vielseitigen Verwendungszwecke der Ringelblume. Dabei ist eine innerliche sowie äußerliche Anwendung möglich.
Gegen diese Beschwerden wird die Heilpflanze traditionell verwendet:

  • Der aus getrockneten Blütenblättern aufgebrühte Tee soll Leberbeschwerden und Magen- sowie Darmgeschwüre lindern.
  • Salben und Ölauszüge zur äußerlichen Anwendung werden zur Pflege gereizter und wunder Hautstellen eingesetzt. Sie sollen die Wundheilung fördern, Narben verhindern und sind besonders gut verträglich.