Die Wurzeln der Thuja – Wissenswertes und Interessantes

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Der Lebensbaum, auch als Thuja bekannt, ist in vielen Gärten anzutreffen. Er ist relativ schnittverträglich und wächst schön dicht. Daher eignet sich der Lebensbaum sehr gut zum Pflanzen einer Hecke oder eines Sichtschutzes.

Was kann die Wurzeln der Thuja schädigen?

Auch wenn die Thuja selbst recht robust ist, sind ihre Wurzeln ziemlich empfindlich. Sie reagieren auf Trockenheit oder Nässe. Besonders leicht schadet dieser Pflanze jedoch Streusalz im Winter. Das führt leicht zu einer braunen Färbung der Blätter. Ähnlich reagiert der Lebensbaum allerdings auf eine Überdüngung.

Wodurch wird Wurzelfäule ausgelöst?

Die Wurzelfäule wird oft durch einen Pilz ausgelöst, aber auch durch Staunässe. Trifft beides zusammen, dann geht es der Thuja sehr schnell ziemlich schlecht. Zu erkennen ist die Krankheit nicht auf den ersten Blick.

Wie erkenne ich Wurzelfäule?

Die ersten Anzeichen für eine Wurzelfäule sind oft braune Blätter. Diese können jedoch auch ganz andere Ursachen haben. Graben Sie den Lebensbaum aber aus, wird die Wurzelfäule schnell deutlich. Weiche und faulige Wurzelteile kommen zum Vorschein.

Ist eine Thuja mit kranken Wurzeln noch zu retten?

Die Rettung einer wurzelkranken Thuja gelingt eigentlich nur bei frühzeitigem Eingreifen. Entfernen Sie alle betroffenen Wurzelteile und pflanzen Sie die Thuja in frische Erde. Mit etwas Glück wächst sie wieder an und erholt sich.

Eine besondere Schwierigkeit gibt es allerdings, wenn die kranke Thuja in einer Hecke steht. Ihre Wurzeln verwachsen gern mit denen der Nachbarpflanzen, so kann sich die Wurzelfäule recht schnell auf die ganze Hecke ausbreiten.

Was kann ich für die Wurzelgesundheit tun?

Damit die Wurzeln Ihrer Thuja dauerhaft gesund bleiben, ist eine gute Pflege ebenso notwendig wie der richtige Standort beziehungsweise Boden. Die Thuja mag weder anhaltende Trockenheit noch Staunässe. Daher sollte sie im Sommer bei Bedarf gegossen werden. Aber auch im Winter braucht der Lebensbaum an frostfreien und sonnigen Tagen etwas Wasser, denn über die Blätter verdunstet das ganze Jahr über Feuchtigkeit.

Gegen Staunässe hilft das Auflockern des Bodens, zum Beispiel durch Hacken oder das Einarbeiten von etwas Sand oder Gesteinsmehl. Unter Umständen ist auch eine Drainageschicht sinnvoll. Diese legen Sie am besten gleich beim Pflanzen an. Geben Sie in das Pflanzloch eine Schicht groben Kies, dann kann überschüssiges Wasser besser abfließen.

Das Wichtigste in Kürze:

  • flache aber weit ausgebreitete Wurzeln
  • verwachsen oft mit den Wurzeln von Nachbarpflanzen, vor allem in einer Hecke
  • anhaltende Trockenheit und Staunässe vermeiden
  • empfindliche Wurzeln
  • neigen leicht zu Wurzelfäule
Tipps & Tricks
Ist eine in der Hecke stehende Thuja von Wurzelfäule befallen, dann breitet sich die Krankheit leicht aus. Schnelles Handelns ist daher sehr wichtig.

Artikelbild: pryzmat/Shutterstock