Beeren im Garten anbauen – die wichtigsten Informationen

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Wer die Möglichkeit hat, sich mit Obst und Gemüse selbst zu versorgen, sollte dies unbedingt tun. Das gilt auch für schmackhaftes und gesundes Beerenobst. Damit Ihnen das auch gut gelingt, erfahren Sie hier alles zum Anbau im eigenen Garten.

Beeren pflanzen

In der Regel sind Beeren flach wurzelnde Pflanzen. Wenn sie sich zu tief in der Erde befinden, sterben Sie ab. Deshalb sollten Sie die Sträucher auf keinen Fall zu tief einpflanzen. Sie bekommen dann nicht genügend Sauerstoff und sterben dadurch schließlich ab.

Als der richtige Anhaltpunkt gilt die Pflanztiefe im Container, in welchem der Beerenstrauch geliefert wird. Er sollte auf keinen Fall tiefer in die Erde gesetzt werden. Fall der Strauch über eine Veredelungsstelle verfügt, darf sich diese nicht in der Erde befinden. Da die Wurzeln so flach unter der Erde verlaufen, sollten Sie in Zukunft um den Strauch herum nicht mehr Unkraut harken. So würden Sie die Wurzeln beschädigen.

Während der Pflanzung können Sie die Erde mit etwas Kompost anreichern. Das sorgt für die Erhöhung des Nährstoffbedarfs. Wenn Sie nicht an reifen Kompost herankommen, geht alternativ auch Beerendünger. Diesen gibt es in der flüssigen Variante im Handel. Er sollte allerdings stickstoffarm sein. Sonst kurbeln Sie zwar das Wachstum an, aber es bleibt keine Energie mehr die Fruchtausbildung übrig.

Den richtigen Standort im Garten suchen

Beeren haben es gern warm und sonnig. Dementsprechend sollten Sie auch den passenden Standort in Ihrem Garten suchen. Der Boden sollte folgende Kriterien erfüllen:

  • locker,
  • durchlässig,
  • humos,
  • nährstoffreich und
  • feucht.

Nicht geeignet sind schwere und dichte Lehmböden. Falls Sie diesen im Garten vorfinden, sollten Sie den Boden mit Sand und Kompost anreichern.

Beerensträucher regelmäßig zurückschneiden

Prinzipiell werden Beerensträucher direkt nach der Ernte geschnitten. Sie tragen die meisten und besten Früchte an den jungen Trieben. Entfernen Sie daher alle Triebe, die älter als vier Jahre alt sind. Außerdem tut es gut, wenn ein großer Strauch immer mal wieder ausgelichtet wird. So kommt auch noch genügend Licht ins Strauchinnere. Krankheiten und Schädlinge können ebenfalls einen Rückschnitt zur Folge haben. Dann ist meist schnelles Handeln notwendig, damit Sie Ihren Beerenstrauch noch retten können.