Die Forsythie – ein kurzer Steckbrief

forsythie-steckbrief
Wenn die Forsythie blüht, beginnt das Frühjahr.

Mit ihren leuchtend gelben Blüten dürfte die Forsythie wohl Jedem bekannt sein. Sie dient sogar als sogenannte Zeigerpflanze. Wenn sie blüht, ist der Winter endgültig vorbei. Nicht allgemeine bekannt sind dagegen Details, wie die Herkunft der Forsythie.

Herkunft

Auch wenn sie gefühlt schon immer in den heimischen Gärten wächst, kommt die Forsythie ursprünglich aus einem ganz anderen Gebiet. Die meisten Arten stammen aus Ostasien, lediglich eine ist in Südeuropa beheimatet.

Standort und Boden

Die Forsythie bevorzugt einen sonnigen Standort, fühlt aber auch im Halbschatten wohl und gedeiht sogar im Vollschatten. Der Boden ist im Idealfall frisch bis leicht feucht, nährstoffreich und durchlässig. Staunässe mag die Forsythie, wie die meisten anderen Pflanzen, nicht.

Pflanzen und pflegen

Die Forsythie gilt als pflegeleicht, abgesehen vom regelmäßig erforderlichen Rückschnitt. Dieser sollte am besten direkt nach der Blüte erfolgen. Gießen müssen Sie Ihre Forsythie im Freiland also eher selten, eventuell während einer längeren Trockenperiode oder direkt nach dem Pflanzen.

Forsythien und Insekten

Dass leuchtend gelbe Blütenmeer im Frühjahr lässt vermuten, dass die Forsythie eine wichtige Nahrungsquelle für Bienen, Hummeln und andere Insekten sein könnte. Dem ist leider nicht so. Fast alle Forsythienarten bilden weder Nektar noch Pollen in ausreichender Menge für die Ernährung dieser kleinen Tiere aus. Möchten Sie Ihrer Umwelt etwas Gutes tun, dann brauchen Sie dafür andere Pflanzen.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Standort: am besten sonnig bis halbschattig, gedeiht aber auch im Schatten
  • Boden: locker und durchlässig, frisch bis leicht feucht, eher nährstoffreich
  • ideale Pflanzzeit: zeitiges Frühjahr
  • Gießen: bei ausreichend feuchtem Boden nicht nötig, allenfalls bei länger anhaltender Trockenheit
  • Düngen: in humoser Erde nicht erforderlich, bei magerem Boden oder im Kübel etwa alle 2 Wochen
  • Schneiden: regelmäßig, am besten einmal jährlich nach der Blüte
  • Blütezeit: witterungsabhängig, ab März bis Ende April, vor dem Blattaustrieb
  • Blüte: leuchtend gelb
Tipps & Tricks
Auch wenn sie nicht als Bienenweide dient, ist die Forsythie doch ein attraktiver Blickfang im Frühjahr.