So wird die Strelitzie erfolgreich überwintert

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Strelitzie muss im Haus überwintert werden.

Die exotische Strelitzie ist in unseren Breiten als Schnittblume, Zimmerpflanze oder als Kübelkultur auf der Terrasse bekannt. Sie bevorzugt ein feuchtwarmes Klima und ist daher für einen Winter im Freien nicht ausgerüstet. Strelitzien vertragen keine Kälte, bei Frost gehen sie im Freien unweigerlich ein. Stehen sie geschützt im Haus, ist eine Überwinterung kein Problem.

Die Winterpause

In ihrer Heimat Südafrika ist die Strelitzie oder auch Papageienblume ein warmes Klima und viel Helligkeit gewohnt. Diese Voraussetzungen benötigt sie auch hier. Während der dunklen Winterzeit muss daher darauf geachtet werden, dass die Pflanze im Haus hell und nicht zu kühl aufgestellt wird.

Strelitzien benötigen die mehrwöchige Winterpause, um für die nächste Blütezeit ausreichend Kräfte zu sammeln. Dafür werden sie in ein kühles und helles Quartier gebracht, sobald die Temperaturen draußen nachts unter 12 Grad fallen. Auch die Pflanzen, die gangjährig im Haus stehen, sollten während des Winters einige Wochen kühler gestellt werden, damit die Blüte im nächsten Jahr üppig ausfällt. Geeignete Winterquartiere sind:

  • der kühle Hausflur
  • das Schlafzimmer
  • ein nicht zu warmer Wintergarten
  • helle und frostfreie Garagen
  • ein unbeheiztes Treppenhaus

Das kühle Winterquartier bewirkt, dass die Papageienblume nicht wächst und Kräfte für die Blüte im zeitigen Frühjahr speichert.

Vorbereitung auf die Winterpause

Standen die Strelitzien den Sommer über auf der Terrasse, sollten sie vor dem Einräumen auf Schädlinge untersucht werden. Sehr oft befinden sich in der obersten Erdschicht Bakterien oder Eier von Schädlingen. Die Schicht wird entfernt und durch frisches Substrat ersetzt. Verwelkte Blüten und braune Blätter sollte man vor der Winterpause abschneiden.

Pflege in der Winterpause

Im Winterquartier wird weiterhin gegossen (Staunässe vermeiden!), da die immergrüne Strelitzie bei ausreichender Helligkeit weiter Photosynthese betreibt. Ideal sind kleine Wasserportionen, immer dann, wenn die oberste Erdschicht angetrocknet ist. Die Luftfeuchtigkeit am Standort darf nicht außer Acht gelassen werden. Die Pflanze wird daher regelmäßig mit einem Sprühnebel erfrischt, eine Schüssel mit Wasser in ihrer Nähe ist ebenfalls ausreichend.

Auf Düngegaben kann während der Winterpause verzichtet werden. Sie würden die Strelitzie zwar zur Blattbildung anregen, hätten jedoch keinen Einfluss auf die Blütenbildung. Im zeitigen Frühjahr wird die Pflanze aus dem Winterquartier geholt und langsam an die Sonne gewöhnt.