Brombeeren düngen – so geht es richtig

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Im Wald wild wachsende Brombeeren wachsen auch ohne zusätzliche Düngung ziemlich schnell heran und bringen zahlreiche Früchte hervor. Im Garten abgebaute Kultursorten müssen allerdings regelmäßig gedüngt werden. Wie das funktioniert, erfahren Sie hier.

Beeren müssen gedüngt werden

Damit ein Beerenstrauch gut gedeihen und hohe Erträge liefern kann, muss er über seine Wurzel genügend Wasser und Nährstoffe aufnehmen. Reifen die Früchte an einer Brombeerpflanze nicht, kann es daran liegen, dass sie nicht genügend Nährstoffe bekommen.

Neben dem können hier aber auch verschiedene Krankheiten oder Schädlinge, wie die Brombeergallmilbe, dahinterstecken. Bevor Sie das Problem mit einer Düngergabe lösen, sollten Sie zunächst den pH-Wert des Bodens in Erfahrung bringen. Dieser liegt bei der Brombeere idealerweise bei 5, da sie eher ein saures Milieu bevorzugen.

Diese Ansprüche stellen Brombeeren an den Boden

Damit Brombeeren viele aromatische Früchte hervorbringen, muss im Boden genügend Kalium vorliegen. Das ist wichtig, da die Brombeere ein beachtliches jährliches Wachstum an den Tag legt. Aus diesem Grund haben spezielle Beerendünger auch einen entsprechend hohen Kaliumanteil.

Brombeeren fruchten nur am zweijährigen Holz, deshalb können alle abgeernteten Ruten in Bodennähe abgeschnitten werden. Somit regen Sie die Ausbildung der neuen Triebe an. Blaukorn sollte nur sparsam verwendet werden und maximal einmal vor der Reifezeit um die Brombeeren gestreut werden. Durch den Regen löst sich das Korn auf und gibt so kontinuierlich Nährstoffe an den Boden ab.

Biologischen Beerendünger verwenden

Wer sich nicht der chemischen Düngemittel bedienen möchte, kann auch zu verschiedenen biologischen Alternativen greifen.
Auch wenn handelsüblicher Beerendünger unbedenklich ist, haben viele ein ungutes Gefühl dabei, Chemie an Pflanzen heranzutragen, von denen sie später noch essen möchten.

Das ist auch dann der Fall, wenn Sie Ihren Obst- und Gemüseanbau unter biologischen Aspekten führen möchten. Die beste Alternative ist reifer Gartenkompost, welcher gleich bei der Pflanzung mit in die Erde eingearbeitet wird. Weitere grüne Alternativen sind:

  • Tiermist (von der Kuh, dem Pferd oder von Hühnern),
  • Rasenschnitt oder
  • Rindenmulch.

Arbeiten Sie den Mulch und Tiermist um den Boden der Brombeeren ein. Nach und nach werden die Materialien aufgelöst und zerfallen. So werden die Nährstoffe über einen langen Zeitraum an die Wurzeln der Pflanze abgegeben. Sie können also auch mit rein biologischen Materialien für eine langfristige Düngung sorgen.