Buche – so beachtlich ist das Wachstum pro Jahr

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Buchen wachsen generell sehr schnell.

Hat die Buche einen guten Standort ergattern können, nimmt sie nach der Pflanzung zügig ihr Wachstum auf. Wenn dazu noch die Bodenbeschaffenheit stimmt, ist die kleine Buche schon bald Geschichte. Stattdessen steht ein stattlicher Baumriese da. Einige Besitzer freuen sich darüber, einige eher nicht…

Wachstum pro Jahr in Zahlen

Bis eine frisch gekeimte Buche ihre volle Größe erreicht, werden noch einige Jahre ins Land ziehen. Schließlich sind 45 Meter Höhe kein Pappenstiel. Und auch der Stamm der Buche muss sagenhafte 2 m Durchmesser schaffen. Keine Überraschung, dass die Buche schnellen Schrittes vorwärtsgehen muss. Das sind die messbasierten Durchschnittsdaten für ein Jahr:

  • Höhenzuwachs: etwa 50 bis 60 Zentimeter
  • Breitenzuwachs: etwa 40 bis 50 Zentimeter
  • Zunahme Stammumfang: etwa einen Zentimeter

Hinweis:
Die Rinde der Buche ist ganz dünn. Damit der Stamm keinen Sonnenbrand bekommt, setzt die Krone tief an und wirft Schatten. Nur wenn niedrige Gehölze in der Nähe Schatten spenden, entwickelt die Buche einen Hochstamm.

Wurzelwachstum der Buche

Bei dieser Baumart ist es wichtig, sich auch mit dem unterirdischen Wachstum ihrer Wurzeln vertraut zu machen. Dabei sind die genauen Werte weniger von Belang. Entscheidend ist die Tatsache, dass die Flachwurzeln nur etwa 0,5 m unter der Erdoberfläche liegen und sich sehr weitläufig ausbreiten. In den ersten Lebensjahren ist der Buchensetzling zwar mit der Bildung tiefer Wurzeln beschäftigt, doch schon wenige Jahre später setzt das enorme Wachstum der seitlichen Wurzeln ein. Das kann folgende Auswirkungen haben:

  • ältere Bäume lassen sich schwer bzw. nicht mehr umpflanzen
  • Wurzeln können Mauerfundamente zerstören
  • unterirdisch verlaufende Leitungen können beschädigt werden
Tipps & Tricks

Soll die Buche als Einzelbaum und nicht als Hecke kultiviert werden, halten Sie einen ausreichenden Pflanzabstand von mindestens 15 Meter ein.

Buchenhecken regelmäßig beschneiden

Die Rede ist hier von einer echten Buchenhecke, die auch im Winter einen Großteil ihrer Blätter an den Zweigen behält. Die Hainbuche ist ebenfalls als Hecke beliebt, ist aber eigentlich ein Birkengewächs, dass sich durch einige Unterschiede von der echten Buche absetzt. Das schnelle Wachstum der Buche zaubert im Nu eine dichte Hecke. Doch genau dieses schnelles Wachstum verlangt regelmäßiges Beschneiden, damit die Hecke nicht aus der Form wächst.