Sind Papageienpflanzen winterhart?

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Die Papageienpflanze ist gut winterhart

Die Papageienpflanze gehört zu den Hundsgiftgewächsen, alle Pflanzenteile sind daher giftig. Sie stammt aus Nordamerika und ist winterhart. Als pflegeleichte, mehrjährige Staude kann sie in unseren Breiten gut kultiviert werden.

Wissenswertes zur Papageienpflanze und Überwinterung

Die besonders auffällige Pflanze kann Höhen von etwa 2 Metern erreichen. Sie entwickelt zur Blütezeit (Juli, August) sehr große Blütendolden, die aus vielen duftenden purpur-orange Einzelblüten bestehen. Ist die Blüte verblüht, bringt die Papageienpflanze 10 cm lange und 3 cm breite Früchte hervor, die wie kleine Wellensittiche aussehen.

Die außergewöhnliche Blume eignet sich für eine Kultivierung im Freiland, jedoch auch im Kübel macht sie eine gute Figur und ist besonders auf der Terrasse der absolute Hingucker. In Gegenden mit extrem rauen Wintern ist eine Kultivierung in Kübeln besser als im Beet, da man die Pflanzbehältnisse frostfrei überwintern kann.

Im Herbst verlieren die Papageienpflanzen ihre Blätter, danach sterben die Stängel ab. Die Pflanze zieht sich nun zur Winterruhe in ihren Wurzelstock zurück. Erst im Frühjahr gibt es einen neuen Austrieb. Obwohl die winterlichen Temperaturen gut vertragen werden, sollte ein leichter Winterschutz über dem Wurzelbereich aufgebracht werden. Eine Abdeckung aus

  • Reisig
  • trockenem Laub oder
  • einer Schicht Kompost

ist ideal. Besonders Neupflanzungen sind etwas empfindlich und benötigen Schutz. Auch wenn die Temperaturen unter -10 Grad sinken, ist ein Winterschutz zwingend erforderlich.

Kübelpflanzungen überwintern

Papageienpflanzen eignen sich sehr gut für eine Kultivierung in größeren Kübeln. Hier würden sie im Winter schnell Schaden erleiden, daher sollte man sie frostfrei überwintern. Im Spätherbst stellt man seine Kübel an einen kühlen, aber frostfreien Ort. Ein unbeheizter Wintergarten, eine Garage oder ein Gewächshaus sind dafür der richtige Ort. Die Erde im Kübel darf nicht komplett austrocknen, sie sollte aber relativ trocken bleiben. Es wird nur sparsam gegossen. Gedüngt wird während des Winters überhaupt nicht.

Die Pflege nach dem Winter

Wurden die Papageienpflanzen mit Erfolg überwintert, ist nun eine entsprechende Pflege notwendig. Ende März, kurz vor dem Neuaustrieb wird zum ersten Mal gedüngt. Am besten ist ein Flüssigdünger oder frischer Kompost. Kübelpflanzungen bekommen nun wieder regelmäßig Düngegaben. Hier sollte außerdem geprüft werden, ob der Wurzelstock geteiltwerden muss oder ein Umtopfen erforderlich ist.