Wirsing anpflanzen – so wird es gemacht

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Wirsing ist eine beliebte Kohlart, welche sich auch wunderbar selbst anpflanzen lässt. Bei dem passenden Standort und der richtigen Pflege wächst und gedeiht er wunderbar. Erfahren Sie hier, worauf es beim Anbau zu achten gilt.

Der richtige Standort für Ihren Wirsing

Bevor es ans Anpflanzen geht, sollten Sie erst den passenden Standort für das Kohlgewächs reservieren. Dieser sollte sonnig sein, mit Halbschatten kommt Wirsing aber auch bestens zurecht. Ausschlaggebender für ein gutes Gedeihen ist die Qualität des Bodens. Wie seine anderen Kohlkollegen auch, ist Wirsing ein sogenannter Starkzehrer. Das heißt, er zieht viele Nährstoffe aus dem Boden und hat dementsprechend einen sehr hohen Nährstoffbedarf.

Achten Sie daher unbedingt auf die richtige Fruchtfolge. Jegliche Kohlsorten dürfen maximal vier Jahre an derselben Stelle angepflanzt werden. Danach ist der Boden ausgelaugt und müde und wird dem hohen Nährstoffbedarf des Wirsings nicht mehr gerecht. Nach diesem Zeitraum und der Ernte muss eine Grunddüngung erfolgen, um den Boden wieder „fit“ machen. Vor der Aussaat sollte auch eine Düngung erfolgen, das heißt, sie reichern den Boden mit einer ordentlichen Ladung Kompost an.

So wird Wirsing richtig angepflanzt

Zunächst lockern Sie den Boden mit einer Hacke auf. Wirsing mag keinen schweren und verdichteten Boden, sondern einen lockeren und durchlässigen. Dann mischen Sie der Erde mehrere Liter Kompost unter, bei Bedarf ist auch etwas Kalk hinzuzugeben. Nun können Sie die Samen oder die vorgezogenen Pflänzchen in die Erde setzen.

Achten Sie bei den Samen auf eine Saattiefe von einem Zentimeter. Der Abstand zu benachbarten Gewächsen sollte 35 bis 89 Zentimeter sein. Das genaue Maß hängt von der jeweiligen Wirsingsorte ab. Manche von ihnen benötigen weniger Platz, das ist meist bei den frühen Sorten der Fall. Diese werden nicht so groß, wie die späteren Sorten.

Nach dem Einpflanzen und auch die darauffolgenden Tage sollte Sie unbedingt regelmäßig gießen. Die Samen oder kleinen Pflänzchen müssen immer feucht sein und trocknen sehr schnell aus, wenn nicht gegossen wird. Sind die Kohlköpfe dann größere und kräftiger muss nicht mehr so viel gewässert werden. Im Gegenteil, fahren Sie die Wassergabe herunter, da sonst die Gefahr der tückischen Wurzelfäule besteht.