Farn richtig überwintern

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Einheimische Farnarten sind winterhart

Bei Farnen handelt es sich um pflegeleichte Pflanzen. Dies gilt auch im Hinblick auf die kalte Jahreszeit. In der Regel müssen Sie zum Schutz des Farns keine Vorkehrungen für den Winter treffen. Unter bestimmten Umständen können diese ab doch notwendig werden.

Keine einheimische Art?

Sollten Sie Farn im Fachhandel gekauft haben, handelt es sich für gewöhnlich um eine Sorte, die den Winter in Mitteleuropa problemlos im Freien übersteht. Von den weltweit vorkommenden rund 17.000 Arten des Farns kommen jedoch in Europa nur knapp 200 vor. Entsprechend kann es gelegentlich vorkommen, dass exotische Arten im Handel angeboten werden. Diese sollten Sie am besten im Topf gepflanzt lassen, um den Umzug ins Winterquartier nach drinnen möglichst einfach zu gestalten.

Immergrüne und sommergrüne Arten

Empfehlenswert ist ein Winterquartier auch bei immergrünen Arten des Farns. Da dessen Wedel nicht eingehen, fehlt den Pflanzen eine Schutzschicht im Winter. Frosttemperaturen setzen dem immergrünen Farn entsprechend zu. Beim sommergrünen Farn verhält es sich dagegen so, dass dieser durch die verrottenden oberirdischen Pflanzenteile sich selber seine Isolationsschicht für das Wurzelwerk schafft. Diesen Prozess können Sie durch einen Schnitt im Spätherbst beschleunigen, wenn Ihnen der Farn in diesem Zustand optisch nicht mehr zusagen sollte.

Bei oberirdischen Rhizomen für eine Schutzschicht sorgen

Aktiv werden müssen Sie lediglich dann, wenn es sich um eine Art von Farn mit oberirdisch wachsenden Rhizomen handelt. Diese sind gegenüber Kälte deutlich anfälliger. In diesem Fall gehen Sie wie folgt vor:

  • Kürzen Sie die Wedel des Farns um die Häflte und binden Sie diese zusammen.
  • Anschließend umwickeln Sie den Stamm mit einer Strohmatte.
  • Abschließend versehen Sie die Wurzelscheibe des Farns mit einer Schutzschicht aus Reisig oder Laub.